Ergebnisse des Gespräches vom 11.11.2010
Am vergangenen Donnerstag, dem 11.11. 2010, konnte ich an einem Termin teilnehmen, bei dem wichtige Weichenstellungen für unser Vorhaben eingeleitet wurden. Zugegen waren Herr Hesse, der Glocken-Sachverständige unserer Landeskirche, Herr Schönbrodt-Rühl, der Projektant des Glockenstuhles, Herr Eckehard Schmidt, der den Glockenstuhl bauen wird und Claus Mai als verantwortlicher Mann des Kirchenvorstandes. Anhand der vorliegenden Zeichnungen wurde in einer ersten Gesprächsrunde das Projekt auf seine praktische Durchführbarkeit und eventuelle Alternativen kritisch überprüft. Dazu gehörte auch eine Turmbesteigung bis hinauf in den Turmhelm. Nach dieser genauen Besichtigung wurden noch einige Ergänzungen für das Projekt festgelegt. Als erste Konsequenz aus der Beratung soll nunmehr die Beschaffung geeigneten Holzes vorangetrieben und mit der Herstellung des Glockenstuhles begonnen werden. Im Rahmen dieses Gespräches wurde auch über den Spendenstand und die Gesamtfinanzierung des Vorhabens ausführlich gesprochen. Auf der Grundlage des bis heute vorliegenden Sammelergebnisses von ca. 62 T € konnte Herr Hesse dem Kirchenvorstand raten, im kommenden Frühjahr die Baugenehmigung zu beantragen. Damit verbunden wäre die Einordnung unseres Vorhabens in die landeskirchlichen Planungen, und wir könnten mit einer 20%-igen Bezuschussung rechnen. Im Klartext hieße das für uns, in den kommenden zwei Jahren weitere 40 T € an Spendenmitteln zu sammeln, um eine solide finanzielle Basis zu schaffen. Nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre halte ich dieses Ziel für durchaus erreichbar, selbst unter der Erwartung eines geringer werdenden Spendeneinganges. Hier muß sich nun die Gemeinschaft unseres Fördervereines bewähren, indem wir nicht nachlassen, für unser erklärtes Ziel zu werben. Wir als Vorstand werden weiterhin Aktivitäten anregen, die uns in der öffentlichen Wahrnehmung im Gespräch halten. Dabei ist immer wieder die Hilfe der Mitglieder gefragt. Bitte sucht und nutzt sich bietende Möglichkeiten, unser Anliegen zu verbreiten. Nach allem, was wir bis hierher sehen, können wir nur dankbar und fest überzeugt sein vom Gelingen des Vorhabens „neue Glocken für Neukirch“.
Herzlich grüßt Euch Euer Vorsitzender Christoph Krause
Erste Ergebnisse 2008
Um das alte Geläut wenigstens mit 3 Glocken am Leben zu erhalten, wurden im November Reparaturen an einem Glockenjoch durchgeführt. Damit wurde die Tagesglocke "gerettet". Die Feuerwehr Wilthen stellte dankenswerterweise ihren Hubsteiger für das Herunter- und Hinaufheben des Glockenjoches zur Verfügung.
Kameraden der Neukircher Feuerwehr halfen beim Einbau und dem "Wiederaufhängen" der Glocke Weiterhin erfolgte bereits eine Schwingungsmessung, um die Belastung des Turmes zu erforschen und damit Rückschlüsse für die Größe und Lagerung des neues Geläutes zu ziehen.




